|
Das Wetterradar, sendet über eine rotierende Antenne kurze Impulse elektromagnetischer Wellen aus. Treffen sie auf Hindernisse, zum Beispiel auf Regentropfen oder Schneeflocken, werden sie mehr oder weniger stark reflektiert. Die Echos werden von der gleichen Antenne wieder aufgefangen und grafisch als Radarbild sichtbar gemacht
Bei starkem Regen großes Echo Je größer ein Regentropfen, desto stärker fällt das Echo aus. Dicke Hagelkörner liefern die heftigsten Signale. Dagegen erhält man von kleinen Tröpfchen, wenn überhaupt, nur schwache Echos. Viele große Tropfen von Schauerwolken führen deshalb zu farbintensiven Radarbildern, während Nieselregen sich nur in schwachen Farbtönen zeigt. Nicht jedes Regenecho auf den Bildern bedeutet übrigens Regen am Boden! Zum einen gibt es Fehlechos, zum anderen erreicht nicht jeder Tropfen auch tatsächlich den Erdboden. Tropfen können auf dem Weg nach unten verdunsten oder werden durch starke Aufwinde wieder nach oben getrieben.
Radarfilm Setzt man mehrere Radarbilder zu einem Film zusammen, erkennt man, wo und wie heftig es in den vergangenen Stunden geregnet oder geschneit hat. Kurzfristig lässt sich der weitere Weg und die Intensität des Regens abschätzen.
|